Gottesdienstregeln - Pandemiestufe 3

KEINE Gottesdienste bei Inszidenz von 200 - Anweisungen aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Plakat mit allen Piktogrammen der Pandemiestufe 3; für Gottesdienste

KEINE PRÄSENZGOTTESDIENSTE IN HOTSPOT-REGIONEN

Besondere Regelungen für Gemeinden in Stadt- und Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz ab 200/100.000 Einwohnern

Aufgrund der aktuell steigenden lnzidenz und der notwendigen Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung des mutierten und gefährlicher gewordenen Virus wird die Definition der Hotspotregionen angepasst.

Ab dem 29. März 2021 ist in den Kirchengemeinden der jeweiligen Stadt/-Landkreise, in denen an drei aufeinanderfolgenden Tagen eine 7-Tages-lnzidenz ab 200/100.000 Einwohnern auftritt, die Feier von öffentlichen Gottesdiensten mit Ausnahme von Beerdigungen sowie Nottaufen nicht gestattet.

Die Feier von Gottesdiensten mit bis zu zehn Mitwirkenden zum Zwecke der digitalen Live-Übertragung oder zum digitalen Abruf bleibt zulässig.

Seit dem 22. März 2021 ist zudem in Präsenzgottesdiensten bereits ab dem 6. Lebensjahr ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz verpflichtend zu tragen.

Aktualisierter Pandemiestufenplan - Regelung für die Diözese Rottenburg-Stuttgart

47. Mitteilung zur aktuellen Lage
Ergänzende Anordnung zur Feier der Liturgie - Maßnahmen für die Kar- und Ostertage

Sehr geehrte Herren Pfarrer und Diakone, liebe Mitbrüder,
sehr geehrte Damen und Herren Gewählte Vorsitzende
der Kirchengemeinde-, Pastoral- und Gesamtkirchengemeinderäte,
sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im pastoralen Dienst,

wieder stehen wir vor der Feier der Heiligen Woche ohne genau zu wissen, wie wir diese feiern können. Sie alle konnten in den letzten Tagen in den Medien verfolgen, dass angesichts des dynamischen Verlaufs der Pandemie Einschränkungen im Gespräch waren, die auch mit der Feier der Gottesdienste im Zeitraum von Gründonnerstag bis Ostermontag in Verbindung gebracht worden sind. Diese Pläne wurden wieder geändert, ohne dass auf die Feier von Gottesdiensten gesondert eingegangen wurde. Stand heute (25. März) gehen wir davon aus, dass wir die Liturgie der Kar- und Ostertage in Präsenzgottesdiensten nach den Vorgaben unseres Pandemiestufenplans feiern können, wenn die Höhe der örtlichen 7-Tage-lnzidenz dies zulässt.

Aus vielen Rückmeldungen unserer Gemeinden, die mich in den letzten Tagen erreicht haben, weiß ich, wie belastend und zermürbend die aktuelle Situation der Pandemie ist. Dazu kommt die Krise der Kirche in Deutschland, die in diesen Wochen ein Ausmaß angenommen hat, wie wir es noch nicht erlebt haben. All dies führt zu starken Belastungen, die uns schwer zu schaffen machen - auch mir. Dennoch - oder vielleicht gerade deswegen - weiß ich, wie sehr viele von Ihnen sich danach sehnen, Ostern in Gemeinschaft zu feiern. In keinem anderen Fest kommt unsere christliche Hoffnung entgegen aller Resignation und Hoffnungslosigkeit so bewegend zum Ausdruck.

Ich möchte Sie an dieser Stelle noch einmal eindringlich darauf hinweisen, dass die Sonderregelungen zu den Kar- und Ostergottesdiensten, die Sie bereits in der 45. Mitteilung vom 22. Februar 2021 erhalten haben, und die Regelungen des Pandemiestufenplans unbedingt einzuhalten sind. Bitte tragen Sie auch dafür Sorge, dass in diesem Jahr Zusammenkünfte nach den Gottesdiensten, insbesondere nach der Feier der Osternacht, die in einigen Gemeinden Tradition haben, unterbleiben.

In der Anlage finden Sie eine besondere Karfreitagsfürbitte zu unserer Situation in der Pandemie. Ich bitte Sie, diese in die Feier vom Leiden und Sterben Christi aufzunehmen. (Anlage 1 - Besondere Fürbitte am Karfreitag 2021)

Ebenfalls in der Anlage finden Sie das Gottesdienstheft für die Feier der häuslichen Krankenkommunion. Das Sakrament der Eucharistie und insbesondere die Osterkommunion ist für viele Gläubige ein Zeichen der Stärkung, gerade in diesen schwierigen Zeiten. Ich bitte Sie, Gemeindemitglieder darauf hinzuweisen, dass weiterhin die Möglichkeit besteht, die Heilige Kommunion als Krankenkommunion für Familienmitglieder in Empfang zu nehmen und diese zuhause in würdiger Form zu spenden. (Anlage 2 - Jesus ist in unserer Mitte - Krankenkommunion durch Angehörige - Gottesdienstheft)

Anpassung des Pandemiestufenplans

(Anlage 3 - Aktualisierter Pandemiestufenplan - Regelung für die Diözese Rottenburg-Stuttgart)

Aufgrund der aktuell steigenden lnzidenz und der notwendigen Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung des mutierten und gefährlicher gewordenen Virus wird die Definition der Hotspotregionen angepasst. Ab dem 29. März 2021 ist in den Kirchengemeinden der jeweiligen Stadt/-Landkreise, in denen an drei aufeinanderfolgenden Tagen eine 7-Tages-lnzidenz ab 200/100.000 Einwohnern auftritt, die Feier von öffentlichen Gottesdiensten mit Ausnahme von Beerdigungen sowie Nottaufen nicht gestattet. Die Feier von Gottesdiensten mit bis zu zehn Mitwirkenden zum Zwecke der digitalen Live-Übertragung oder zum digitalen Abruf bleibt zulässig.

Seit dem 22. März 2021 ist zudem in Präsenzgottesdiensten bereits ab dem 6. Lebensjahr ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz verpflichtend zu tragen.

Mögliche Quarantäne trotz wirksamer Hygieneschutzkonzepte
Aufgrund der aktuellen Regelungen des Landes sowie der Regelungen des Robert-Koch-Instituts zur Kontaktpersonen-Nachverfolgung bei Infektionen mit dem Coronavirus kann eine Anordnung einer Quarantäne durch die zuständige Behörde für Gottesdienstbesucher/-innen trotz wirksamem Hygieneschutzkonzept für den Gottesdienst nicht ausgeschlossen werden.

Gerne können Sie den nachfolgenden Textbaustein z.B. in Ihrem örtlichen Mitteilungsblatt oder auf Ihrer Homepage veröffentlichen.

"Liebe Gottesdienstbesucherl-innen,
wir haben ein wirksames Hygieneschutzkonzept für die Gottesdienste erstellt und halten uns auch an dieses. Leider kann ein Hygieneschutzkonzept nicht vor der Anordnung einer Quarantäne schützen, falls ein/-e Gottesdienstteilnehmer/-in positiv auf das Coronavirus getestet wird. Die Quarantäne ergibt sich aus den aktuellen Regelungen des Landes sowie den Regelungen des Robert-Koch-Instituts zur Kontaktpersonen-Nachverfolgung.

Wir bitten um Beachtung und danken Ihnen für Ihr Verständnis!"

Nutzung der Gemeindehäuser und Zentren
Auch wenn die lnzidenz derzeit wieder steigt und wir mit den Mutationen des Coronavirus zu kämpfen haben, bleibt die Hoffnung, dass wir in naher Zukunft unsere Aktivitäten in den Gemeindehäusern und -zentren wieder aufnehmen können. Insbesondere die Jugendarbeit sowie die Dienste der sozialen Fürsorge sollen wieder ermöglicht werden. Dies benötigt eine Planungssicherheit. Wir haben Ihnen daher einen Pandemiestufenplan für die Nutzung der Gemeindehäuser und -zentren erstellt, indem Sie ablesen können, welche Aktivitäten zu welchen Bedingungen möglich sind (Anlagen 4a - Öffnung und Nutzung von Gemeindehäusern und -zentren sowie Dekanatshäuser und Anlage 4b - Pandemiestufenplan der Diözese Rottenburg-Stuttgart für die Nutzung der Gemeindehäuser und -zentren). Bitte beachten Sie diesen und prüfen Sie, ob und ab wann Sie in Ihrer Kirchengemeinde die Räumlichkeiten für diese Zwecke wieder zur Verfügung stellen können.

Liebe Schwestern und Brüder, wir feiern nun bereits das zweite Osterfest unter dem Vorzeichen der Pandemie, die uns an den Rand des Ertragbaren führt. Die Osterbotschaft spendet Hoffnung und Trost. So wie Gott seinen Sohn nicht im Grab lässt, sondern ihn am Ostermorgen zum Leben ruft, dürfen auch wir darauf vertrauen, dass Gott uns nicht der Krankheit und dem Tod überlassen wird.

Auf dem Gebetskärtchen des Deutschen Liturgisches Instituts heißt es in diesem Jahr:

Noch Schatten des Kreuzes
schon im Licht des Lebens.
Sende auch uns deinen Engel, Herr.
Sende auch uns.

Nehmen wir dieses Gebet als Ermutigung mit in die kommende Zeit. Im Gebet bin ich
mit Ihnen und allen, die Ihnen nahestehen verbunden.
Ich wünsche Ihnen gesegnete Kar- und Ostertage!

Ihr
Dr. Gebhard Fürst
Bischof

46. Mitteilung zur aktuellen Lage -
Ergänzende Anordnung zur Feier der Liturgie

Sehr geehrte Herren Pfarrer und Diakone, liebe Mitbrüder, 
sehr geehrte Damen und Herren Gewählte Vorsitzende,
der Kirchengemeinde-, Pastoral- und Gesamtkirchengemeinderäte,
sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im pastoralen Dienst,

die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg vom 7. März 2021 legt ein Regelsystem fest, das je nach aktueller 7-Tages-lnzidenz regional unterschiedliche Vorgaben vorsieht. Grundsätzlich bleibt aber der aktuell gültige Lockdown bis 28. März bestehen. Damit bleiben auch die derzeit geltenden liturgischen Anordnungen grundsätzlich unverändert in Kraft.

Abhängig von der 7-Tages-lnzidenz treten ab sofort folgende ergänzende Anordnungen in Kraft:

In Stadt-/Landkreisen, in denen an fünf aufeinander folgenden Tagen die 7-Tageslnzidenz unter dem Wert von 100 liegt:

Bei der Gottesdienstgestaltung können in den Scholen und Chorgruppen bis zu acht Sängerinnen und Sänger (bisher: vier) mitwirken, sofern die geltenden Mindestabstände eingehalten werden können.

In Stadt-/Landkreisen, in denen an fünf aufeinander folgenden Tagen die 7-Tageslnzidenz unter dem Wert von 50 liegt:

Eingeschränkter Gemeindegesang mit Maske im Freien ist nach den Vorgaben des Pandemiestufenplans möglich.

Vor allen Gottesdiensten sind einmalige gesonderte Proben der Chorgruppen und Ministrantengruppen möglich, die in den jeweiligen Gottesdiensten mitwirken. Die Gruppen sind dabei möglichst klein zu halten.

Die aktuell geltenden Regelungen finden Sie auch im aktualisierten Pandemiestufenplan.
Die Anordnungen zur Feier der Heiligen Woche bleiben unverändert in Kraft (45. Mitteilung vom 22. Februar 2021).
Im gläubigen Vertrauen, dass Gottes Zuspruch uns auf Ostern hin begleitet, bitte ich um Gottes Segen für Sie und alle, die Ihnen anvertraut sind.

Ihr
Dr. Gebhard Fürst
Bischof

45. Mitteilung zur aktuellen Lage -
Ergänzende Anordnung zur Feier der Liturgie - Die Feier der Heiligen Woche

Sehr geehrte Herren Pfarrer und Diakone, liebe Mitbrüder,
sehr geehrte Damen und Herren Gewählte Vorsitzende
der Kirchengemeinde-, Pastoral- und Gesamtkirchengemeinderäte,
sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im pastoralen Dienst,

wir beginnen die Vorbereitung auf Ostern mit der uns inzwischen vertrauten Ungewissheit, welche Feierformen die Pandemielage in der Heiligen Woche zulassen wird. Im Moment gehen wir davon aus, dass die Feier von öffentlichen Gottesdiensten möglich sein wird, wenn auch in kürzerer Form als wir es aus normalen Jahren kennen. Für die nach wie vor geltende Anordnung, dass die Dauer eines Gottesdienstes 60 Minuten nicht überschreiten darf, werden drei Ausnahmeregelungen festgelegt:

Die Feier des Palmsonntags und der Karfreitagsliturgie darf jeweils 75 Minuten, die Feier der Osternacht 90 Minuten nicht überschreiten.

In der Anlage finden Sie Vorschläge der Hauptabteilung Villa - Liturgie zur Feier der genannten Liturgien im vorgesehenen Zeitrahmen. In all diesen Gottesdiensten ist eine Lüftung vorzunehmen, z. B. durch Öffnung der Türen während der Gabenbereitung.

Bei der Messe vom Letzten Abendmahl am Gründonnerstag ist darauf zu achten, dass nach den geltenden liturgischen Regeln keine Kelchkommunion stattfinden kann. Ebenso kann keine Fußwaschung stattfinden.

Auch wenn in den Gottesdiensten der Heiligen Woche pandemiebedingt nur eine kleinere Zahl Gläubigen mitfeiern kann, ist darauf zu achten, dass die Feier der Osternacht in einer Gemeinde nur einmal stattfinden kann. Ein Priester soll der Feier der Osternacht nur einmal vorstehen.

Für die Vorbereitung der Feiern der Heiligen Woche (Palmsonntag bis Ostersonntag) sind einmalige, gesonderte Proben für Ministranten/-innen und Chorgruppen möglich. Diese Proben sind kurz zu halten und in kleinen Gruppen durchzuführen. Die Chorgruppengröße muss einstweilen wie gehabt bei maximal vier Personen bleiben.

Für alle Gottesdienste in der Heiligen Woche werden wieder Vorlagen für das häusliche Gebet zur Verfügung gestellt, die über die Homepage und abgerufen werden können. Aktuelle Informationen können über den Newsletter der Hauptabteilung Liturgie bezogen werden: info.drs.de/liturgie

Bitte erwägen Sie auch, die inzwischen in vielen Gemeinden etablierten Möglichkeiten der Übertragung der Gottesdienste als Live-Streamings zu nutzen. Auch wenn die Mitfeier zuhause die Communio der Gemeinde, die sich in Präsenz im Kirchenraum versammelt, nicht ersetzen kann, so ist das Streaming doch eine Möglichkeit, dass vor allem Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen den Gottesdiensten fernbleiben müssen, an den liturgischen Feiern ihrer Gemeinde teilnehmen können.

Erstkommunion- und Firmgottesdienste

Aufgrund der weiterhin unsichereren Entwicklung der Corona-Pandemie (vor allem der Virusmutationen) und der eingeschränkten Verfügbarkeit vom Impfstoffen zeichnet es sich ab, dass bis zu den Sommerferien keine großen Sondergottesdienste gefeiert werden können. Dies betrifft in besondererweise die geplanten Erstkommunion- und Firmgottesdienste. Die Regelungen in der Bischöflichen Anordnung vom 11. Januar 2021, die mit der 41. Mitteilung verschickt wurden, werden deshalb bis zum 30. Mai 2021 (Dreifaltigkeitssonntag) verlängert.

Hiermit weise ich nochmals auf den Wortlaut der Anordnung vom 11. Januar 2021 hin:

Als Alternative zu einer Absage/Verschiebung kann das Firmsakrament ab dem 1. Februar 2021 durch den regulär vorgesehenen Firmspender oder den Pfarrer/Pfarradministrator in folgender Weise gespendet werden:

  1. Die Firmung wird im Rahmen einer Eucharistie feier (werktägliche Abendmesse, Vorabend- oder Sonntagsmesse) in kleinen Gruppen gefeiert.
  2. Die Jugendlichen, denen zusammen das Sakrament der Firmung gespendet wird, gehen möglichst in dieselbe Schulklasse.
  3. Neben den Jugendlichen können ausschließlich die Patin/der Pate und max. 3 weitere Personen, die mit den jeweiligen Firmlingen im gleichen Hausstand leben, den Gottesdienst mitfeiern. Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt.
  4. Grundsätzlich gelten für die Ermittlung der möglichen Zahl von Mitfeiernden die allgemeinen Regeln zur Feier von Eucharistie feiern und anderen Gottesdiensten. Falls die Größe der Kirche es notwendig macht, muss die Gruppe der Jugendlichen, die gemeinsam das Firmsakrament empfangen, entsprechend geteilt werden.
  5. Für die Gottesdienste gelten die aktuellen Regeln zur Feier der Eucharistie (Mindestabstand, Maskenpflicht, kein Gemeindegesang, max. Dauer von 60 min).
  6. Begegnungen vor und nach den Gottesdiensten sind nicht möglich.
  7. Zur Spendung der Firmung benötigen die Pfarrer/Administratoren eine Bischöfliche Delegation. Diese muss bis mindestens 10 Tagen vor dem Gottesdienst per Formblatt bei der Hauptabteilung IV - Pastorale Konzeption beantragt werden.

Diese Regelungen gelten analog für Erstkommuniongottesdienste (Punkt 7 entfällt hierbei).

Bitte beachten Sie bei Ihren Planungen, dass die regulär vorgesehenen Firmspender nur im Einzelfall weitere Termine für Firmgottesdienste anbieten können. Es ist deshalb eine frühzeitige Absprache mit dem vorgesehenen Firmspender und eine gute Planung notwendig.

Auch nach dem 30. Mai 2021 ist mit weiteren Einschränkungen in der Feier der Gottesdienste zu rechnen. Wer eine längerfristige Planungssicherheit haben möchte, ist gut beraten, auch weiterhin mit möglichst kleinen Gruppen zu planen. Der Krisenstab der Diözese wird sich zu gegebener Zeit wieder mit der Situation beschäftigen und dann eine entsprechende Regelung bis zum Ende der Sommerferien 2021 erlassen.

Die Möglichkeit, dass Dekane, Pfarrer und Pfarradministratoren eine Bischöfliche Firmdelegation erhalten können, wird bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Gleichzeitig ist es mir aber ein großes Anliegen, dass die Firmspender aus der Diözesanebene weiterhin regelmäßig zu Firmspendungen in allen Seelsorgeeinheiten präsent sind.

Um das Delegationsverfahren zu vereinfachen habe ich Herrn Weihbischof Matthäus Karrer in seiner Funktion als Bischofsvikar für Pastorale Konzeption bis zum 31. August 2021 beauftragt, in meinem Namen die Firmdelegationen auszusprechen. Die Beantragung erfolgt wie bisher über das bekannte Formblatt bei der Hauptabteilung IV - Pastorale Konzeption.

Erstkommunion- und Firmvorbereitung
Für die Erstkommunion- und Firmvorbereitung sind weiterhin Formate notwendig, die den Schwerpunkt der Vorbereitung in der Familie haben. Diese Form der Vorbereitung soll durch digitale Impulse/Angebote und durch Gottesdienste unterstützt werden. Eine Verpflichtung zum Gottesdienstbesuch kann dabei aber nicht ausgesprochen werden.

Da aktuell noch keine Lockerung der Kontaktbeschränkungen erfolgt ist, sind die Möglichkeiten von Gruppentreffen, die in der 41. Mitteilung vom 11. Januar 2021 aufgezeigt wurden, derzeit noch nicht möglich. Diese können erst dann greifen, wenn auch die außerschulischen Kontaktbeschränkungen gelockert werden. Der Krisenstab wird die Entwicklung weiter beobachten und bei einer Veränderung zeitnah reagieren.

Die Hauptabteilung IV - Pastorale Konzeption bietet in Zusammenarbeit mit den Dekanaten in den kommenden Wochen weiterhin regelmäßig digitale Sprechstunden zur Beratung und zum Austausch an. Die Termine und weitere hilfreiche Informationen finden Sie unter an-vielen-orten.de/katechese.html und im Mitarbeiterportal.

Die Ehrenamtlichen im Blick

Als Bischof erfahre ich, dass viele Ehrenamtliche ihren Dienst nicht wie gewohnt tun können und sich daher zurückziehen. So werden zum Beispiel viele Ehrenamtliche jetzt als Ordner/innen gebraucht und sind vielleicht selber unsicher, inwieweit sie dieser Dienst gefährdet. Deshalb liegt mir die Aufmerksamkeit für die Ehrenamtlichen besonders am Herzen. Die Hauptabteilung IV - Pastorale Konzeption hat daher ein paar Tipps zusammengestellt, die Ihnen vielleicht helfen können, die Ehrenamtlichen weiter im Blick zu behalten.

Ich danke Ihnen allen sehr für die Unterstützung und Begleitung der ehrenamtlich Engagierten, gerade auch jetzt unter erschwerten Bedingungen. Ich weiß das sehr zu schätzen.

Liebe Schwestern und Brüder,
wir gehen nun durch die zweite österliche Bußzeit in der Zeit der Corona-Pandemie. Noch immer ist nicht abzusehen, wann wir eine wirkliche Besserung unserer Lage erreicht haben. Zunehmend leiden die Menschen an der Situation, die ihr Leben auf vielfältige Weise einschränkt und belastet. Die österliche Bußzeit, und insbesondere die Kar- und Ostertage vergegenwärtigen uns das Leiden Jesu. Und gleichzeitig weisen sie bereits tröstlich auf die Gewissheit unseres Glaubens, dass Jesus Christus durch seine Auferstehung uns von Leiden und Tod erlöst.

Nehmen wir in diesen Tagen insbesondere diejenigen mit in unsere Fürbitten, die in ihrer Situation zu zerbrechen drohen, die in diesen schwierigen Monaten ihr Leben verloren haben und alle, die derzeit leiden:

„Jesus Christus, du willst das Leben, nicht Einsamkeit und nicht den Tod. Sterbend hast du den Tod überwunden und allen das Leben geschenkt. Dafür danken wir dir heute und immer! Amen!"

Bleiben Sie behütet und gesegnet!

Ihr Dr. Gebhard Fürst
Bischof